Laut US-Gesundheitsministerium CDC (Centers for Disease Control and Prevention) leidet einer von 88 Menschen an einer Autismus-Erkrankung. Mittlerweile ist sicher, dass es viele autistische oder am Asperger-Syndrom erkrankte Kinder gibt, deren Symptome durch kurze Meditationen gelindert werden. Autismus stellt laut Weltgesundheitsorganisation eine „tiefgreifende Entwicklungsstörung“ dar und kann sehr unterschiedliche Ausprägungen annehmen. Häufig zeigen die Kinder einerseits Verhaltensprobleme oder -auffälligkeiten, andererseits große Talente oder Begabungen in einzelnen Bereichen („Inselbegabung“).

Immer noch sind die Diagnosekriterien umstritten, und speziell die Frage, ob es sich beim Asperger-Syndrom um eine Unterart des Autismus handelt, um eine eigenständige Erkrankung, oder ob Asperger eben doch in Wahrheit „nur“ Autismus ist, wird diskutiert. Der aktuelle Stand ist, dass Asperger als „leichte Form“ des Autismus betrachtet wird – Kinder mit Asperger können zum Beispiel durchaus in Regelschulen unterrichtet werden, auch wenn das für sie und die Eltern (und die Lehrer) viel Arbeit bedeutet. Bei der Diagnose „Autismus“ ist dies nur selten der Fall.

Sowohl Kinder mit Asperger-Syndrom, als auch als autistisch diagnostizierte Kinder können sich auf manche Dinge sehr gut konzentrieren, auf andere gar nicht. Deswegen erscheint es kaum nachvollziehbar, dass sie meditieren könnten. Schon ein paar Minuten still zu sitzen ist vielen dieser Kinder im Alltag nicht möglich.

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Tatsächlich aber scheinen viele der Kinder, wenn die anfänglichen Einheiten kurz genug sind, Meditationen zu genießen. Sie schenken ihnen eine innere Ruhe, die sonst nur schwer bis gar nicht zu erreichen ist. Zugleich leiden viele der Patienten unter schmerzhaften Muskelverspannungen, die beim Meditieren abnehmen.

Die amerikanischen Physiotherapeutin Shelley Mannell berichtet:

„Stressreduktion durch Meditation kann Kindern mit Autismus definitiv helfen, glücklicher und funktionaler zu leben.“

Mit der Zeit hat Mannell herausgefunden, dass manche autistisch veranlagten Kinder ungern die Augen schließen – dann dimmt sie das Licht und sorgt für eine ruhige, gedämpfte Umgebung. Sie entfernt Gegenstände oder Bilder in leuchtenden Farben und verhängt Bücherregale und Elektrogeräte mit einem Tuch.

Ihr Fazit: „Die Kinder mögen Meditationen, wenn Vorgehensweise und Kind gut zueinander passen.“ Es lohnt sich, mehrere Methoden auszuprobieren. Sonia Sequeira und Mahiuddin Ahmed stellen in ihrem Paper über „Meditation als mögliche Therapie für Autismus“ eindeutig fest: „Es lohnt sich zweifelsohne, Meditationen als eine Möglichkeit zu versuchen, die Synchronizität des Gehirns zu verbessern und vor allem auch frühe Symptome des Autismus zu lindern.“ Sie empfehlen insbesondere das Mantra-Chanting-Meditationen.

Für Eltern und Betreuer sind diese Erkenntnisse doppelt von Vorteil. Wenn Sie mit gemeinsam meditieren, tut das nämlich nicht nur Ihrem Kind gut, sondern auch Ihnen selbst. Fachleute weisen immer wieder darauf hin, dass Betreuer ganz besonders gefährdet durch Stress und Burnout sind, und eine der effektivsten Präventionsmethoden besteht in regelmäßigen Meditationsübungen.

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Bild: Guillaume Riesen via Stock-Xchng